„Warum Frida eigentlich Frieda hieß“ ist eine künstlerische Annäherung an ein Vermächtnis. Eine beeindruckende Collage aus Feldpostbriefen, Tagebucheinträgen, Zeitungsmeldungen, Musik (Markus & Micha) und Geschichtsdarstellung. Wilhelm Grübele aus Unterweissach, bei Backnang, Familienvater, Landwirt und Frontsoldat im 1. Weltkrieg, hatte ein ganz besonderes Anliegen. Er bat seine Kinder, Enkel und Urenkel, alle seine Feldpostbriefe, Postkarten und Fotografien aus dem 1. Weltkrieg aufzubewahren, als Mahnung wider das Vergessen und gegen den Irrsinn des Krieges. Es ist ein Glücksfall, dass sein Testament die Zeit überdauerte. Der Schriftverkehr zwischen ihm und seiner Frau Pauline ist weit mehr als ein emotionales Zeitdokument. Es ist ein historischer Schatz, der es uns ermöglicht einen schonungslosen Einblick in eine längst vergangene Zeit zu erhaschen, die erschreckend aktuell ist.
